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Ausstellungen und Vernissagen

Die Räumlichkeiten unserer Schule bieten sich geradezu an, in regelmäßigen Abständen Künstlerinnen und Künstler mit ihren Werken zu präsentieren. 

Hier finden Sie einen kleinen Ausschnitt aus aktuellen und historischen Ausstellungen.

November 2018 - Asja Osmancevic

Kunstraum Dr. Roland präsentiert ab November 2018:

Asja Osmancevic
"petite bourgeoisie"

Herzliche Einladung zur Vernissage
Donnerstag, 15. November 2018
18.30 Uhr
Kunstraum Dr. Roland
Neubaugasse 43, 1070 Wien

Asja Osmancevic

Asja Osmancevic, 1986 in Bosnien und Herzegowina geboren, lebt seit einigen Jahren in Wien. Sie schloss ein Studium der germanistischen Literaturwissenschaft ab;doch bereits während ihrer Studienzeit begriff sie, dass die Malerei ihre beste Ausdrucksmöglichkeit ist. Mit Farben eine interessante Geschichte zu erzählen und als Bildproduktion zu zeigen war für sie faszinierend.

Das alltägliche Leben in der Stadt wird in ihren Bildern als Momenaufnahme festgehalten, obwohl die Grundstimmung eines jeden Bildes eine Eigensprache besitzt. Im Fokus stehen konkrete Orte, an denen sich unzählige Menschen begegnen, es geht aber auch um Bilder von Großstädten, die ein umfangreiches und fassettenreiches Angebot an Motiven sind, und die Ausdrucksfreiheit unerschöpflich machen. 

Ihre Kunst zeigt eine Verflechtung aus altertümlichen und modernen Gebäuden, im Hindergrund stehend und aneinanderreihend, mit ironischen oder humoristischen Zügen der Figuren im Vordergrund. Für sie ist es sehr wichtig, diese Charakterzüge zu personalisieren und gleichzeitig der Eigenlogik des jeweiligen Kunstwerks anzupassen d.h. auf eine immer neue Art und Weise ins Bild zu platzieren. Der Charakterrepertoire ist eine Mischung aus fast lächerlichen grotesken Puppengestalten und illustrativen Charakteren, die sich vor einem städtischen, vorwiegend dunklen Hintergrund prägnant herausheben.

Die Gemälde sind auf Leinen gemalt und die Technik ist mehrschichtig. Die Maltechnik ist eine Mischung aus Acryllasur und Pastos. Hiermit wird die Tiefe der Malfläche mit den detaillreichen Effekten unterstrichen. Die Intention dieser Technik besteht darin, das komplexe Alltagsleben in der Großstadt lebendig erscheinen zu lassen. 

In den Kunstwerken erscheinen die Städte abstrakt und verborgen, trotzdem werden zugleich realistische Züge bewahrt, die einen lebendigen Dialog mit der Wirklichkeit erlauben.

In den Mittelpunkt ihres malerischen Konstrukts stellt sie den Menschen als eine komödianthafte Marionette, die ihren alltäglichen Aufgaben nachgeht. So ist jedes Werk ein Original, das eine Logik aufweist, getränkt mit eigener Erfahrung.