Wer kann auf Anhieb eine Datenanalyse-Firma nennen, ohne vorher je etwas mit Datenauswertung zu tun gehabt zu haben? Einem großen Teil der Weltbevölkerung gleitet nun der Name „Cambridge Analytica“ über die Lippen. Warum? Dies ist die Firma, die Donald Trump zum Sieg bei der US-Präsidentschaftswahl 2016 verholfen haben soll und dies mithilfe von unrechtmäßig gesammelten Facebook-Daten. Nun können wir die Puzzleteile langsam miteinander verbinden.

 

Online geben wir die Kontrolle ab

 

Ein Skandal, der nun vor dem US-Kongress diskutiert wurde und alle Blicke an auf sich zog. Doch viel kam dabei nicht heraus:

 

„Zuckerberg verwies auf die Veränderungen, die Facebook vorgenommen habe. So gebe der Konzern Nutzern mehr Kontrolle über ihre eigenen Informationen und vereinfache die Verwaltung der Einstellungen. In Europa werde zudem die ab Ende Mai gültige Datenschutz-Grundverordnung ihren Beitrag leisten, kündigte Zuckerberg an. Zu konkreteren Aussagen ließ er sich nicht hinreißen. Somit wurde am Ende auch die Ausgangsfrage des ranghöchsten Demokraten im Ausschuss, Frank Pallone, nicht abschließend beantwortet: ‘Wie können Verbraucher Kontrolle über ihre Daten haben, wenn Facebook keine Kontrolle über die Daten hat?’". (vgl.: https://derstandard.at/2000077783814/Tag-2-des-Facebook-Hearings-Zuckerberg-verraet-kaum-Neues)

 

Zusammengefasst bedeutet dies, sobald wir Inhalte ins Netz stellen, geben wir die Kontrolle über unsere persönlichen Daten, Bilder, Texte, Video, Informationen ab. Wir wissen nicht, wo oder bei wem diese landen und wofür sie dann verwendet werden. Privatsphäre ist ein Recht, des jedem zusteht und das man schnell verlieren kann, wenn man nicht darüber nachdenkt, welche Daten man öffentlich – und welche man lieber nicht öffentlich zur Schau stellt ... 

 

https://derstandard.at/2000077768940/Mark-Zuckerberg-im-Alles-wird-gut-Anzug

 

https://www.focus.de/digital/internet/datenmissbrauch-skandal-cambridge-analytica-suspendiert-chef-alexander-nix_id_8643970.html