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Vor Facebook, Instagram und Co gab es auch was

Während heutzutage so gut wie jeder Facebook und Instagram nutzt, vergessen vor allem die Jüngeren, dass es vorher auch schon etwas gab. Ja, vor der Erfindung Facebook’s gab es auch Social Media – zwar etwas anders, aber dennoch.

 

ICQ

„I seek you“ (Ich suche dich) kam 1996 auf die Welt und hatte zur Jahrtausendwende bereits 100 Millionen Nutzer. ICQ war Vorbild für viele andere Messaging-Dienste, da es vorher auch keine vergleichbaren Angebote gab. Man registrierte sich kostenlos und bekam eine persönliche Nummer, mit der man Freunde finden konnte. Natürlich kamen über die Jahre einige Konkurrenten dazu, wodurch sich die Nutzerzahl reduzierte. ICQ gibt es heute immer noch, sowohl auf dem Computer, als auch als App.

Website:www.icq.com

MSN

Hier haben wir schon einen der größten Konkurrenten von ICQ: Der Microsoft-Dienst MSN hatte auf dem Höhepunkt seines Erfolges um die 300 Millionen Nutzer weltweit. Des MSN Chat war vor allem bei jenen Jugendlichen beliebt, die bis spät in die Nacht an ihrem Computer saßen und „chatteten“. Doch bereits einige Jahre nach der Gründung wurde er zuerst in Windows Life Messenger umbenannt und danach komplett eingestellt.

MySpace

Vor allem ging der Schwerpunkt Musik auf MySpace durch die Decke. Gründer Tom Anderson bewegte Künstler und Bands, sich ihren MySpace einzurichten. So konnten Künstler und Bands mit ihren Fans in Kontakt treten. Zusätzlich konnten sich Nutzer individuelle Seiten einrichten, um damit etwas von sich preiszugeben, ganz getreu dem Motto „Sehen und Gesehen werden“. Für viele Nutzer zählte, möglichst viele „Freundschaften“ zu schließen. Die Seite gibt es immer noch, allerdings nur mit einem Bruchteil der Nutzer.

Website:www.myspace.com

Sms.at

Mit Sms.at konnte man gratis SMS verschicken. Das heißt: Was heute WhatsApp ist, war früher sms.at. Zwar hat auch dieser Dienst, wie jeder, der nicht Facebook hieß, ab Zuckerberg gelitten, doch die Seite gibt es immer noch.

Website:www.sms.at

StudiVZ.net

Kurz für „Studiverzeichnis“ und war eigentlich als Online-Community für Studenten gedacht. Da mehrere Zielgruppen daran Interesse fanden, kamen relativ bald SchülerVZ und MeinVZ auf die Welt. Es hat ähnlich wie Facebook funktioniert (Freunde finden, Gruppen beitreten, Fotos hochladen etc.). Und auch, wenn diese Plattform immer noch existiert, hat Facebook sie längst weit hinter sich gelassen.

Website: www.studivz.net

 

Auch die etwas Älteren unter uns waren bereits in den 90igern schon online unterwegs. Es sah zwar etwas anders aus, funktionierte jedoch nach einem ähnlichen Prinzip. In einer Zeit, wo es noch nicht so viele Kommunikationsmöglichkeiten wie heute gab, bedeuteten jene Kanäle viel.

 

Quelle:

Tiroler Tageszeitung: https://www.tt.com/lebensart/web/14765061/vergessene-online-welten-das-wurde-aus-studivz-icq-und-co