Das Transportmittel ist wichtig

Der Großteil der Emissionen entsteht bei der An- und Abreise zum Urlaubsort. Der Flugverkehr gilt unter den Reiseverkehrsmitteln als Klimakiller Nummer 1. Ein Urlaubsflug nach Teneriffa schädigt das Klima ähnlich wie ein Jahr Autofahren. Doch auch die Umweltbelastung durch lange Fahrten mit dem Auto sollten nicht unterschätzt werden. Um weniger Schadstoffe auszustoßen, sollte man sich an die Richtgeschwindigkeit halten. Dann werden nicht nur deutlich weniger Schadstoffe ausgestoßen, sondern zusätzlich Geld und Nerven gespart. Wer umweltfreundliche an- und abreisen möchte überlässt am besten anderen das Steuer und entscheidet sich stattdessen für Bus oder Bahn.

 

Ökotourismus als Alternative

Eine Alternative zu den herkömmlichen Urlaubsreisen bietet der Ökotourismus. In vielen Regionen gibt es bereits Projekte, die einen schonenden Umgang mit Arten und Landschaften fördern, Arbeitsplätze für die einheimische Bevölkerung schaffen und die regionale Wirtschaft ankurbeln.

 

Einige Tipps für den umweltbewussten Urlaub vor Ort

Unterkunft: Damit das Geld vor Ort bleibt, sollten Unterkünfte lokaler Anbieter genutzt werden. Eine kleine, von Einheimischen geführte Pension, kann eine charmante Alternative zur internationalen Hotelkette darstellen.

Mobilität: So oft wie möglich das Auto stehen lassen und die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Vielerorts braucht man das eigene Auto oder einen Leihwagen gar nicht.

Aktivitäten: Angebote nutzen, bei denen man die Natur erleben kann, ohne sie zu zerstören. Möglich ist das beispielsweise durch geführte Wanderungen oder Tierbeobachtungen in Nationalparks.

Essen: Sich für Frischware aus der Region entscheiden statt für importierte, abgepackte Lebensmittel. Besser in landestypischen Restaurants als in den Filialen von Fast-Food-Ketten essen gehen. Auf den Verzehr exotischer Speisen verzichten, für die gefährdete Arten sterben mussten – wie etwa Schildkröten, Wale, Haie oder Schlangen.