Stephen Hawking wurde nicht nur wegen seines Wissens und seiner Forschung geschätzt und berühmt. Nein, dieser Mann faszinierte vor allem mit seiner Willensstärke und Disziplin.

1963 wurde bei ihm Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) diagnostiziert. Bei dieser Krankheit degeneriert das motorische Nervensystem zunehmend und es kommt zu einer fortschreitenden und Schädigung oder Degeneration der Nervenzellen, die für die Muskelbewegungen verantwortlich sind. Die Ärzte gaben Hawking nur wenige Jahre doch stattdessen machte viele und erfolgreiche Jahre daraus. Zwar war er seit 1968 auf einen Rollstuhl angewiesen und verlor 1985, aufgrund einer lebensbedrohlichen Lungenentzündung seine Sprechfähigkeit doch dies hielt ihn nicht davon ab, weiterzumachen.

Er wusste bestimmte technische Hilfsmittel auf eine außergewöhnliche Art und Weise zu nutzen. Die berühmte Stimme seines Sprachcomputers wurde anfangs mit seinen Fingern und später nur mehr noch mit seinen Wangenmuskeln gesteuert. Unglaublich!

Und was zeigt uns das?

Wir erwähnen Hawkings hier vor allem wegen seiner Stärke und seines Willens wegen. Er ist der Beweis dafür, dass sich der Mut und der Kampf lohnen können. Man darf nicht aufhören zu glauben, zu hoffen und zu tun.

Selbst wenn man von vielen Menschen hören muss, dass gewissen Dinge nicht möglich sind und man immer schlechtes Feedback bekommt, darf man nicht aufgeben.

Wer an sich selber glaubt, kann Großes bewirken. Dies bewies Stephen Hawking immer wieder aufs Neue. Er kämpfte bis zum Schluss und geht als Vorbild in Sachen Selbstverwirklichung in die Geschichte ein.

R.I.P. ...

Quelle: https://derstandard.at/2000076102439/Physiker-Stephen-Hawking-mit-76-Jahren-gestorben