Unterscheiden lassen sich Lerntypen, die jeweils auf die Sinne Hören, Sehen und Fühlen zurückzuführen sind. Dazu kommt der kommunikative Typ, bei dem zwischenmenschliche Interaktionen eine wichtige Rolle einnehmen. Zu wissen welcher Lerntyp man ist, kann beim Verinnerlichen des Stoffes und damit für den Erfolg in Klausuren von großer Hilfe sein. Aus diesem Grund stellen wir euch die verschiedenen Lerntypen im Einzelnen genauer vor. 


Auditiver Typ

Auditive Lerntypen haben eine Begabung für das Verarbeiten von Informationen, die über das Gehör aufgenommen werden. Diesem Lerntyp fällt es leicht, Vorträgen und mündlichen Erklärungen zu folgen. 

Für den auditiven Lerntyp bietet es sich an einen ruhigen Ort zum Lernen aufzusuchen, da Hintergrundgeräusche als sehr störend empfunden werden. Um sich den Stoff gut zu verinnerlichen hilft es sich die Texte laut vorzulesen.


Visueller Typ

Visuelle Lerntypen sind gut darin, sich Dinge zu merken, die sie gesehen oder gelesen haben. Visualisierte Informationen, wie Statistiken und Infografiken können besonders gut verarbeitet werden. Frontalunterricht ergibt für sie wenig Sinn, aber sie lesen gerne und es fällt ihnen leicht, ein Thema zu verstehen, mit dem sie sich in Eigenrecherche auseinandersetzen. 

Visuelle Lerntypen lernen am besten mit Grafiken und wenn sie sich Mindmaps und Lernkarteien erstellen, welche die zu lernenden Informationen visualisieren.


Kommunikativer Typ

Kommunikative Lerntypen haben ein besonderes stark ausgeprägtes Talent und Bedürfnis für soziale Interaktion. Sie lernen am besten, wenn sie ein Thema in der Gruppe diskutieren. Erklärungen, die durch einen Dialog entstehen, prägen sich am besten in das Gedächtnis ein. 


Dieser Lerntyp lernt am besten, wenn er Lerngruppen gründet und die Informationen im kommunikativen Austausch mit anderen wiederholt und diskutiert.


Motorischer Typ

Der motorische Lerntyp erzielt dann die besten Ergebnisse, wenn er nach dem Motto „Learning by doing“ vorgeht und sich praktisch mit der Materie auseinandersetzt. Motorisch veranlagte Menschen erfassen Dinge besonders schnell, die sie selbst ausprobieren. Sie erinnern sich hervorragend an Wissen, dass sie „in Aktion“ erlebt haben – sei es durch das Auseinandernehmen eines Gerätes, das Durchführen eines Experimentes oder den Besuch einer Ausstellung.

Der motorische Lerntyp arbeitet sich am besten in ein Thema ein, indem er Modelle dazu erstellt oder praktische Beispiele anwendet.


Wichtig

Die Lerntypen liegen eigentlich nie in Reinform vor, sondern meist in Mischformen. Um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen, bietet es sich beim Lernen daher an, möglichst viele Sinne anzusprechen. 


Quelle:

https://www.stzgd.de/welcher-lerntyp-bist-du-und-wie-lernt-es-sich-am-besten/