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Lehrerbewertungs-App?! Das wird wohl nichts...

Jetzt ist sie wieder offline, die vieldiskutierte Lehrer*innen-Bewertungsapp. Wovor haben wir eigentlich Angst?

Wovor fürchten sich Österreichs Lehrer*innen eigentlich, wenn sie die Idee einer Bewertung ihrer Arbeit immer wieder kategorisch und mit massivem Druck durch die Lehrergewerkschaft ablehnen? Ein Blick in die jüngere Vergangenheit, zuletzt massiv sichtbar beim "Shitstorm" gegen jenen jungen Mann, der die neue Lehrerbewertungs-App "Lernsieg" entworfen hat, zeigt, dass eine objektive Bewertung der Leistungen der Lehrer*innen in Österreich absolut unerwünscht ist.

Auch wenn es nun Diskussionen über eine notwendige Bewertung gibt: man muss kein Hellseher sein, um vorauszusagen, dass auch weitere und veränderte Bemühungen zu diesem Thema nicht von Erfolg gekrönt sein werden. Und letztlich wird dann wieder irgendetwas eingeführt, das das Leben für die betroffenen Schüler*innen verkompliziert und erschwert und nichts mit einer Bewertung der Vortragenden zu tun hat; man sehe sich exemplarisch nur die Entstehungsgeschichte der Zentralmatura an.

Misst man den Erfolg einer Lehrkraft an der Leistung der Schüler*innen, kann man in Österreich jedoch auf ein Erfolgssystem zurückgreifen, das eine fast hundertjährige Geschichte hat: die Externistenreifeprüfung.

Unser Schulgründer, Dr. Erich Roland bereitete bereits seit dem Jahr 1933 Schüler*innen auf diese Form der Matura vor. Dabei war und ist jede einzelne Zulassungsprüfung sowie die Matura eine Art zentrale Prüfung, da man alle Gegenstände - schon lange vor der Matura - vor einer fremden Kommission (eben als Externist*in) ablegen muss. Damit konnte unsere Schulleitung, angefangen bei Dr. Erich Roland über Dr. Peter Roland bis zum heutigen Schulleiter Mag. Matthias Roland den Erfolg der Lehrkräfte jederzeit und ganz einfach messen: wir haben uns einfach den Erfolg jener jungen Menschen angesehen, die ihre Schulausbildung vertrauensvoll in unsere Hände gelegt haben!