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Kreative Merktechniken / Teil 2: Das Zahl-Symbolsystem

Im ersten Teil unserer „Kreative Merktechniken“-Serie haben wir euch die Routenmethode vorgestellt, bei der ihr Punkte auf einer ausgedachten Route mit den zu lernenden Inhalten verknüpft. Falls ihr die Methode ausprobiert habt und ihr mit dem Ergebnis noch nicht ganz zufrieden seid – nicht verzweifeln – wir haben eine Alternative: Das Zahl-Symbolsystem.

Das Zahl-Symbolsystem
Die Technik ist optimal geeignet, um sich Fakten und Ereignisse in einer bestimmten Reihenfolge zu merken und sich so besser zeitliche Abläufe einzuprägen. Bei Gedächtnissportlern ist sie deswegen besonders beliebt. Wir erklären euch wie es funktioniert:
1)    Ordnet jeder Zahl ein bestimmtes Bild/Symbol zu, das euch hilft eine bestimmte Reihenfolge einzuhalten. Die Bilder sollten einen Bezug zu der Zahl, beispielsweise Ähnlichkeit haben:
-    Eine brennende Kerze erinnert an die Zahl 1
-    Ein Schwan symbolisiert mit seinem geschwungenen Hals die Zahl 2
-    Ein Dreizack kann mit der Zahl 3 verbunden werden
-    Ein vierblättriges Kleeblatt stellt die Zahl 4 dar
2)    Jetzt wird jedes Symbol mit einem Lerninhalt verknüpft. Angenommen ihr müsst euch die österreichischen Bundespräsidenten der zweiten Republik in zeitlicher Reihenfolge merken, dann könnte die Verknüpfung so aussehen:
-    Karl Renner konnte nur bei brennender Kerze einschlafen (Die Kerze wurde vorher mit der Zahl 1 in Verbindung gebracht, deshalb wissen wir: Karl Renner war der erste Bundespräsident der zweiten Republik)
Und so kann die Liste weitergeführt werden:
-    Theodor Körner fütterte gerne Schwäne am Donaukanal
-    Adolf Schärf hatte an der Wand in seinem Büro einen Dreizack aus Gold hängen
3)    Seid kreativ und führt die Liste weiter
Auch bei dieser Methode heißt es: Einfach mal versuchen! Übt das Zahl-Symbol-System mit einfachen Inhalten und Reihenfolgen und steigert den Schwierigkeitsgrad – so wird das Lernen von geschichtlichen Meilensteinen zum Kinderspiel.