Knapp 46.000 Maturanten sind vergangenen Mittwoch zur Zentralmatura in Deutsch angetreten. Heute ist Mathematik an der Reihe. Verständlich, dass die Anspannung vor wichtigen Prüfungen deutlich spürbar ist. Doch ein wenig Aufregung und Lampenfieber können durchaus auch eine positive Wirkung haben. Bei einem flauen Gefühl in der Magengegend fokussiert man sich oft vollkommen auf die bevorstehende Prüfung und steigert auf diese Weise sogar seine Leistung. Nervosität vor einer wichtigen Prüfung ist also bis zu einem gewissen Grad hilfreich und „normal“. Schlägt Lampenfieber in Panik um, spricht man oftmals von Prüfungsangst, die sich in weiterer Folge negativ auf künftige Lernprozesse oder Prüfungsantritte auswirken kann. Damit das nicht passiert, muss man seine eigene Einstellung überprüfen. Warum habe ich Angst? Ist meine Angst begründet? Man darf sich nicht zu viel zumuten. Niemand ist perfekt und jeder darf Fehler machen. Gedanken, die mit erfolgreich absolvierten Prüfungen verbunden sind können einen ermuntern, an sich zu glauben. Auch Atemübungen, Spaziergänge oder Sport können helfen, einen freien Kopf zu bekommen und böse Gedanken vertreiben. Es gilt: positiv denken und das so oft wie möglich! Natürlich sollte man sich nicht selbstüberschätzen, dennoch können positive Gedanken viel Gutes bewirken. Man darf nicht außer Acht lassen, dass selbstverständlich die Vorbereitung auf eine Prüfung das A und O ausmacht. Wer sich rechtzeitig vorbereitet, den Lernstoff gut einteilt und nicht alles in der letzten Sekunde erledigt, wird voraussichtlich auch besser abschneiden als jemand, der sich nicht ausreichend vorbereitet. Und wir wissen: Je vorbereiteter wir sind, desto entspannter gehen wir zur Prüfung. Weiter hilfreiche Tricks zur „Angstbewältigung“ findet ihr hier: http://bit.ly/2q2v1sr Lehrkräfte stehen euch bei Fragen zu diesem Thema auch stets zur Verfügung und können hilfreiche Tipps geben.