Im internationalen Vergleich landet Österreich mit etwa Wochen Sommerferien gerade einmal im hinteren Mittelfeld. In nur acht Ländern haben Kinder und Jugendliche kürzer schulfrei als in Österreich.Fragt man Schüler, können die Ferien gar nicht lang genug sein. Die Lehrer sind vermutlich auch nicht allzu unglücklich über viele freie Tage. Darüber wie die Ferientage über das Jahr hinweg aufgeteilt sein sollten, gibt es allerdings unterschiedliche Meinungen: Eine Möglichkeit wäre eine gleichmäßigere Verteilung über das Jahr hinweg. Dies könnte zum Beispiel durch Kürzung der Sommerferien und im Gegenzug eine Verlängerung der Osterferien erreicht werden. Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) versucht dagegen mit der Einführung von Herbstferien die Verteilungsfrage zu lösen. Diese Änderung würde allerdings nicht bei allen auf Zuspruch stoßen. Denn so unterschiedlich wie man die Ferienzeit gestalten kann, so verschieden sind auch die Meinungen über die Verteilung der Ferienzeit. 
Aus lernpsychologischer Sicht wäre es durchaus sinnvoll die Sommerferien etwas zu verkürzen. Denn wenn Wissen über einen so langen Zeitraum nicht aktiviert wird, besteht die Gefahr, dass bereits Gelerntes wieder verloren geht.
Und auch für die Eltern würde eine Veränderung hin zu gleichmäßiger verteilter Ferienzeit eine Entlastung bedeuten. Denn was den Kindern lieb, ist für die Eltern vor allem eines: Teuer. Freizeit-Programme in den Ferien reichen von 200 bis 350 Euro pro Woche und stellen damit für die meisten Eltern eine große finanzielle Belastung dar.
Es macht den Anschein, als ob eine Umverteilung der Ferienzeiten für die meisten Beteiligten durchaus sinnvoll wäre. Ob es tatsächlich dazu kommt bleibt jedoch steht jedoch in den Sternen.


https://derstandard.at/2000076643035/Sommerferien-FeiertageHerbstferien-Das-durchloecherte-Schuljahr 

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