Die durch die Luft fliegenden Pollen werden vom Immunsystem fehlinterpretiert und lösen eine allergische Reaktion aus, die zu unangenehmen Symptomen führen kann:

Bei Allergikern führen die kleinen Quälgeister zu Niesen, Schnupfen, Augenbrennen.

Die Pollen plagen Betroffene nicht nur tagsüber, sondern auch in der Nacht. Das kann zu Schlafmangel führen, was sich negativ auf die Leistungsfähigkeit in Schule und Beruf auswirkt und auch das psychische Befinden belastet.

 

Etwa 15 Prozent der österreichischen Bevölkerung sind von der Gräserpollenallergie betroffen, die damit die häufigste aller Allergien ist. Insgesamt leiden fast 30 Prozent der Bevölkerung an einem überaktiven Immunsystem. Etwa die Hälfte der Bevölkerung hat eine Sensibilisierung auf zumindest ein Allergen.

 

Was kann man als Betroffener tun?

Ein paar einfache Mittel können dabei helfen, das Leben als Pollenallergiker zu erleichtern:

In der Pollenzeit sollte man die Fenster geschlossen halten oder Pollenschutzgitter anbringen. Für Autos gibt es inzwischen Pollenfilter, die hilfreich sein können. Nach dem Aufenthalt im Freien, Haare und Gesicht waschen und die Kleider wechseln.

Ganz grundlegend sollten Gebiete mit erhöhtem Pollenflug gemieden werden. Hilfreich dafür ist der Pollenwarndienst der Medizinischen Universität Wien (https://www.meduniwien.ac.at/web/)  und der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (https://www.zamg.ac.at/cms/de/aktuell)  der tagesaktuell über die Pollenbelastung in Österreich informiert.

 

Das wirksamste Mittel wäre es, bereits den Ausbruch zu verhindern. Dazu ist allerdings eine frühzeitige Allergie-Diagnose notwendig, die anhand erster Anzeichen im Blut bereits fünf Jahre vor Ausbruch möglich ist.

 

Quellen:

 

https://derstandard.at/2000076125229/Tipps-Was-Pollen-Allergiker-jetzt-tun-koennen?ref=rec   

 

https://derstandard.at/2000076838489/Nase-zu-die-Pollen-fliegen?ref=rec  

 

https://derstandard.at/2000078238570/Gene-bestimmen-wer-eine-Allergie-bekommt