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Achtung: Bis zu 660 Euro Strafe für Schulschwänzer

Einfach mal liegen bleiben und ausschlafen, statt früh aufzustehen, in die Schule zu gehen und Vokabeln zu lernen oder Matheaufgaben zu lösen. Die meisten Schüler träumen davon, manche machen es regelmäßig – Schule schwänzen. Doch genau das könnte in Zukunft ganz schön teuer werden.

Bildungsminister Heinz Faßmann will Schulschwänzern mit einem neuen Regelsystem beikommen. Dabei soll das regelmäßige Fernbleiben der Schule zwischen 110 und 660 Euro soll kosten. Die Änderung im Schulpflichtgesetz könnte es bereits im ersten Quartal 2018 geben. Gelten würde die Neuregelung dann ab dem kommenden Schuljahr. Eine Verschärfung wurde schon im Regierungsprogramm angekündigt.  


Das bisherige Verfahren bei Schulpflichtverletzungen verläuft nach einem fünfteiligen Stufenplan, bei dem zunächst verpflichtende Gespräche mit Eltern und Schülern erfolgen, sowie die Einschaltung von Direktor, Schulpsychologen, Schulaufsicht und eventuell Jugendwohlfahrt. Hilft das alles nicht, können Verwaltungsstrafen von bis 440 Euro verhängt werden.


Da die derzeitige Regelung als zu kompliziert angesehen wird, ist es laut Bildungsminister Faßmann vorstellbar, dass es am Ende ein System ähnlich wie die gelbe und rote Karte im Fussball geben wird.
Schule schwänzen mit Geldstrafen zu versehen ist also keine komplett neue Idee, allerdings könnte es nach dem neuen Gesetz schneller zu solchen kommen und diese auch noch teurer werden.
In jedem Falle ist es wohl besser das Risiko nicht einzugehen, in den sauren Apfel zu beißen und sich morgens einfach aus dem Bett zu zwingen. ;)

https://derstandard.at/2000073506831/Haben-Sie-Schule-geschwaenzt

https://derstandard.at/2000073310667/Geldstrafen-fuer-Schuleschwaenzen