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Dr. H.O. am 30. September 2014

Sehr geehrter Herr Dr. Roland,

Offensichtlich musste bei mir einige Zeit vergehen, bis ich einige Zusammenhänge in meinem Leben erkannte. Sie werden sich nicht an mich erinnern, denn es ist lange her.

Meine Geschichte begann damit, dass ich mich im Gymnasium, wahrscheinlich aufgrund meiner Herkunft – meine Eltern waren burgenländische Arbeiter – und zusätzlichem fehlendem Anpassungsvermögen, nicht zurechtfand. Ich besuchte die Schule daher nur sehr unregelmäßig und verließ die 6.Klasse Oberstufe (16 Jahre alt war ich damals) vor ihrem Ende mit 3 oder 4 Nichtgenügend – weiß ich gar nicht mehr. Meine Mutter meldete mich dann im katholischen Gymnasium in der Kenyongasse an, wo ich mich dann selbst wieder abmeldete, weil mir klar war, dass ich dort auch nicht hingehörte. Ich arbeitete drei Monate während der Ferien, sparte das ganze Geld, um eine Maturaschule besuchen zu können, denn meine Eltern weigerten sich, diese zu bezahlen, ich musste erst beweisen, dass es mir Ernst wäre . Ich meldete mich bei einer anderen Maturaschule an, denn die Matura wollte ich unbedingt, das war klar. Dort herrschte allerdings zu große Freiheit, die Lehrer waren (noch?) nicht auf die Externistenmatura geschult, es gab keine speziellen Unterlagen, daher brachte ich leider nicht viel weiter und so beschloss ich nach einem Semester, in die Maturaschule Dr. Roland zu wechseln und hatte letztendlich einen persönlichen Termin mit Ihnen. Den genauen Inhalt des Gespräches kann ich leider nicht wiedergeben, aber die Konsequenz war, dass Sie mich in „Ihre Klasse“ aufnahmen, wo ich dann sehr glücklich und erfolgreich war – mit Ihnen als Klassenvorstand und Lateinprofessor, vielen Schülern aus den Bundesländern und später auch von der Steinerschule. Mit einigen davon – wie z.B. S.Z. und S.L. habe ich heute noch Kontakt, ich maturierte dann 1983 mit 19 Jahren, nur ein Jahr später als im Gymnasium (übrigens Lateinmatura schriftlich  „sehr gut“).

Es folgten dann einige Jahre des Suchens, aber letztendlich wurde ich fündig, ich heiratete, bekam eine Tochter, ließ mich wieder scheiden und begann Medizin zu studieren.

Heute bin ich wieder verheiratet, Fachärztin für Innere Medizin, meine Tochter hat demnächst ihre Sponsion, sie studiert Jus und möchte dann noch ihren Doktor machen.

Insgesamt finde ich, dass es sich hier um eine Erfolgsgeschichte handelt, die ohne Ihre Unterstützung, denn Sie haben offenbar schon damals mein Potential erkannt, nicht so gut verlaufen wäre. Ich möchte Ihnen auf diesem Wege, spät aber doch, sehr herzlich danken, dass Sie damals an das  16 jährige Mädchen geglaubt haben, denn das brauchte ich am dringendsten.

Ich hoffe, dass es Ihnen gut ergeht, ich habe in der Zeitung gelesen, dass Sie weiterhin auf lateinischen Pfaden wandeln und wünsche Ihnen noch viele Jahre Gesundheit, damit Sie noch vielen  Menschen Ihr Wissen nahebringen können.

„Ne discere cessa“ Cato

Mit vorzüglicher Hochachtung

Dr. H.O., geb. W.


Berufsreifeprüfung - C.H. am 29.06.2014

Sehr geehrte Frau Prof. Mayer!

Voriges Jahr habe ich an der Dr. Roland Schule meine Berufsreifeprüfung abgelegt. Sie können sich bestimmt noch an mich erinnern, nach meinem Matura-Desaster in Baden (der ungerechtfertigte Dreier) war ich am Boden zerstört und hatte schon fast die Hoffnung aufgegeben, noch an der PH genommen zu werden.
Ich darf Ihnen voller Freude mitteilen, dass ich mittlerweile mein 1. Studienjahr an der PH erfolgreich absolviert habe, gehöre mittlerweile zu den Klassenbesten in Deutsch (habe nur Einser und Zweier). Es war ein harter Weg, aber es hat sich definitiv gelohnt. Ich bereue es nicht, diesen Weg eingeschlagen zu haben.
Ich möchte Ihnen noch einmal ein herzliches Dankeschön für Ihren guten Unterricht aussprechen, ich habe sehr davon profitiert und bin wieder aktiv ins Schreiben reingekommen. Die Praktika machen mir großen Spaß und ich stehe gerne vor der Klasse, nur an eins muss ich mich wohl noch gewöhnen: An die schlechten Rechtschreibkenntnisse der heutigen Schülergenereation!
Ich hoffe, es geht Ihnen gut! Bei mir hat sich beruflich alles zu meiner absoluten Zufriedenheit entwickelt.
Vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
Mit freundlichen Grüßen,
Ihre ehemalige Schülerin C.H. (Berufsreifeprüfung 2013)

Christoph Durst am 25. März 2014

Hallo liebe Angehörige der Europa-Akademie Dr. Roland!

Es ist nun beinahe ein ganzes Jahr her, dass ich meine Berufsreifeprüfung bei Euch geschafft habe. Ich möchte Euch gerne erzählen wie sich mein Leben positiv verändert hat!

Nach dem sehr anstrengenden Jahr in den Abendkursen, einer prägenden Zeit für mein gesamtes soziales Umfeld, und den vier abgelegten Prüfungen auf "Sehr Gut" habe ich meine Chance wahrgenommen und an der Technischen Universität Wien inskribiert. Das erste Semester in der Sparte "Statistik und Wirtschaftsmathematik" mit der Unterstützung eines staatlichen Stipendiums habe ich mit einem "Mindeststudienerfolg" beendet. Es war äußerst interessant das universitäre Bildungssystem selbst mitzuerleben und sich mit weitaus schlaueren Menschen gemeinsam zu den herausfordernden Hausaufgaben zusammenzusetzen und den Professoren an der Tafel sein Wissen zu beweisen! Ich blicke mit Stolz auf dieses Semester zurück, das mir nur durch die Berufsreifeprüfung ermöglicht wurde.

Im Beruf bin ich nun viel selbstbewusster im Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten. Das Verständnis für z.B. die Versteuerung von Löhnen und Gehältern oder das Berechnen eines Cournotschen Punkt´s bringt gegenseitigen Respekt am Arbeitsplatz hervor und verbessert die Karrieremöglichkeiten ungemein indem man sich von Kollegen durch positive Qualifikationen hervorhebt. Auch meine Persönlichkeit hat sich positiv verändert. Das Wissen und das Verständnis sowie der Erfahrungswert der Lernerfolge stimmen mich sehr glücklich und zufrieden. Manchmal spaziere ich durch die Stadt und sehe irgendwo ein Quadrat - dann denke ich sofort an den Pythagoras und die tollen Winkelfunktionen und beginne sogleich zu schmunzeln.

Die Berufsreifeprüfung war sehr spannend und belastend, sowohl auf physischer als auch auf psychischer Ebene. Die aufgebrachte Anstrengung für die Erfolge die ich mir gewünscht hatte als ich mich zur BRP entschieden habe, haben sich gelohnt und tragen nun auch erste kleine Früchte. Mein Lebenslauf wirkt sehr viel frischer durch die abgeschlossene Berufsreifeprüfung (mit vier "Sehr Gut") und den Teilerfolgen an der Technischen Universität. Ich möchte gerne allen Kandidaten bei Ihrem Entschluss die Berufsreifeprüfung zu schaffen folgendes mit auf Ihren Weg geben: "Gib nicht auf. Du schaffst es auch! Aber vergiss nicht dass nur ein ausgezeichneter Abschluss dich von allen Mitbewerbern mit gleichem Bildungsniveau unterscheidet."

Ich bedanke mich bei allen meinen damaligen Lehrenden, Frau Assam (Englisch), Herr Lorenz (Mathe), Frau Kassarnig (BWL/RW), Frau Englitsch (Deutsch) und bei Herrn Rondic (Schulwart).

Mit herzlichsten Grüßen,
Christoph Durst (BRP 12/13)

Dr. F. P. am 7. Jänner 2014

Hallo, Rolandschüler und alle, die es werden wollen!

Ich war in der Maturaschule Roland  Schülerin vom März 1950 bis zum Juli 1952, lernhungrig, aber berufstätig mit einer 64 Stundenwoche als Krankenschwester!

Bei der Anmeldung in einigen Abendschulen hat man mir erklärt, dass ich bei diesem Beruf natürlich eine Maturaschule NICHT mit Erfolg besuchen könnte.

Ich wollte aufgeben, kam dann beim Westbahnhof an einem Plakat vorbei: an dem alten Rolandbohrer, den man noch sehen kann auf dem Link:

Er wird dort als "Ur-bohrer" bezeichnet.

In dieser Schule war Leben auf den Gängen. Ich war sehr nass geworden, es hatte geschüttet am Tag meiner Suche nach einer Möglichkeit, Latein zu lernen. Ich wollte den Chefarzt bei der Visite verstehen können.

Eine sehr nette "ältere" Dame hat mir zunächst die Haare getrocknet und mir dann die Schule erklärt. Die Frage nach der 64 Stundenwoche im Krankenhaus hat sie abgetan: "wir haben Polzisten, die auch Nachdienst haben. Maturaschule bedeutet, dass man nicht allein lernt, man hat Mitschüler, die auch gerne helfen, man hat Professoren, die auch bereit sind, Nachhilfe zu geben, wenn einmal der Anschluß verpaßt wurde."

Ein Loblied auf die Frau Schibany! Ich habe sofort bezahlt, obwohl mir abgeraten wurde: "Sie müssen dann auch zahlen, wenn Sie es sich überlegen und aufgeben. Überlegen Sie lieber vorher" meinte dieser gute Engel der Schule...

Einen schönen Gruß  von einer erfolgreichen Rolandschülerin

Dr. F. P.

M.G. am 15. August 2013

Sehr geehrte Frau Roland,

Ich darf Ihnen und der Schule ein großes Lob aussprechen.

Ich bedanke mich für den tollen Kundenservice und die außerordentlich kompetenten Beratungen, welche ich während der Berufsreife in Anspruch nehmen durfte. Außerdem möchte ich mich bei den Lektoren für die interessanten Lehrveranstaltungen bedanken.

Es war eine schöne Zeit, auch wenn's mal stressig war.

Derzeit studiere ich Unternehmensführung an der FH-Wien und darf mit Stolz sagen, dass ich die Berufsreifeprüfung bei "Dr. Roland" nachgeholt habe. Ich kann Sie nur weiterempfehlen und wünsche Ihnen und Ihrem Team ALLES GUTE FÜR DIE ZUKUNFT !!!

Mit freundlichen Grüßen,

ein zufriedener Absolvent der Berufsreife,

M.G.

H.O. am 24. Juni 2013

Sehr geehrtes Team,

sehr geehrter Herr Dr. Roland,

ich möchte Sie auf diesem Wege über meine bestandene Beamten-Aufstiegsprüfung informieren. Gleichzeitig ist es mir ein Bedürfnis meinen herzlichen Dank für die tolle Betreuung und Hilfe, trotz der Schwierigkeit, dass es keine eigenen Kurse mehr für die „B-Matura“ gab, auszusprechen. Auch in den Berufsreifekursen habe ich das für mich Notwendige mit kräftiger Unterstützung der Kursleiterinnen (Fr. Mag. Assam und Fr. Mag. Mayer) bekommen. Ein Dankeschön nochmals für die Rücksichtnahme! Ich habe mich immer als vollwertiger Kursteilnehmer gefühlt.

Ein großes Lob gebührt auch dem ehem. Dir. Dr. Roland für seine immer wieder motivierenden und aufmunternden Worte in Zeiten in denen man selbst ein wenig zweifelt. Als „letzte Mohikaner“ wie Sie uns B-Maturanten gerne betiteln, möchte Ich mich herzlichst bedanken und hoffe inständig, dass Sie noch lange der Maturaschule erhalten bleiben, um auch den nachfolgenden Schülern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Zum Abschluss möchte Ich noch zum langjährigen Bestehen der Schule gratulieren und hoffe auf ein weiteres Bestehen von mindestens 80 Jahren.

Mit freundlichen Grüßen

Ein stolzer „Rolandschüler“

H.O.

Prof. Dr. Conrad. H. 12. April 2013

12. April 2013

Sehr geehrter Herr Magister Roland, sehr geehrter Herr Doktor Roland!

Herzlichen Glückwunsch zum achtzigiährigen Jubiláum lhrer Maturaschule Dr. Roland!

Vor vierzig Jahren wurde ich selbst,,Roland-Schüler", da meineSchulzeit ín Kanada vom Unterrichtsministerium nicht anerkannt wurde und maturierte im Jahr 1975. Danach bewarb ich mich ,,beim Roland" als Englischlehrer. Sie, Herr Dr. Roland, und lhr Vater Dr. Erich Roland, gaben mir 1976 als 21-jáhrigen die Chance bei lhnen zu unterrichten.

Acht Jahre habe ich ,,beim Roland" in der WestbahnstraBe und in der Richtergasse unterrichtet, mein Rekord lag bei dreizehn Unterrichtsstunden an einem Tag. lch durfte sogar einige Skrípten mit verfassen. Viel habe ich ím Umgang mit Menschen gelernt. Daneben habe ich mein Studium abgeschlossen.

Weitere Statíonen in meinem Berufsleben: ...

Das Unterrichten hat mich jedoch níe losgelassen. Das Rüstzeug, welches ich ,,beim Roland" erworben habe, begleitet mich noch heute' Seit vielen Jahren unterrichte ich nebenbei das Fachgebiet,,Medienökonomie" an Universitäten in Deutschland. Es macht mir heute, wie damals,,beim Roland", genauso viel Spass mit jungen Menschen zu arbeiten. Und, im Vorjahr wurde mir das Angebot gemacht an der Hochschule für Film und Fernsehen ,,Konrad Wolf" in Potsdam Babelsberg die Professur zu erlangen. Die Prüfungen habe ich mit Auszeichnung abgelegt.

Um die Geschichte abzurunden: Meine Frau habe ich,,beim Roland" kennengelernt, auch sie hat ihr Unistudium abgeschlossen. Unsere beiden Kinder (ausnahmsweise nicht beim ,,Roland" maturiert) stehen nach ihren Studienabschlüssen bereits mít beiden Beinen fest im Berufsleben.

Mein Fazit lhres Jubiläums: Das Lernen und die Weitergabe von Wissen ist ein notwendiger und lebenslanger Prozess. Die Maturaschule Dr. Roland hatte einen entscheidenden und prägenden Anteil an meinem Leben.

lch möchte lhnen daher meine Verbundenheit mit lhrer Maturaschule und lhrer Arbeit zum Ausdruck bringen. Sie tragen im Wesentlichen dazu bei, dass unzählige junge Menschen eine zweite Bildungschance erhalten und damit den Schlüssel zu vielen spannenden Stationen und Aufgaben im Leben, die ihnen ansonsten möglicherweise verwehrt blieben' Keine Frage, dazu gehören auch Fleiss, Ausdauer und die feste Überzeugung, dass man es schafft.

Ich wünsche Ihnen persönlich, Ihrem Team und allen Roland-Schülern noch viele weitere Jahre des Erfolges.

Hochachtungsvoll, Prof. Dr. C. H.

9. Jänner 2013 - Erich Körner

Sehr geehrter Herr Doktor!
Danke für Ihre E-Post, Ihre Wünsche sowie Ihr Lob. Ich freue mich recht
darüber. 
Sie sind – wenn ich das so salopp sagen darf – der Alte geblieben, denn
schon am Abend 13. September 1978 kamen Sie in den Unterrichtsraum und
motivierten uns mit "Sie, die Sie hier sitzen, gehören zu einer Elite. Die
anderen sitzen vor dem Fernseher". An diesem Abend sah ich meine Frau (wir
sind seit 1990 zusammen) zum ersten Mal ...
Für mich war das Dreivierteljahr an Ihrer Schule nicht nur Beginn für mein
ganz privates Glück, sondern auch das ganz entscheidende Fundament meines
bildungsmäßigen Aufstiegs, der mich innerhalb von knapp zehn Jahren
(September 1978 bis Jänner 1988) vom Aspiranten für einen Hauptschulabschluß
zum Akademiker führte. Ich wäre stolz, würden Sie Ihren Schülern zeigen, was
man leisten kann. Meine Daten:
Geb. 6. November 1953 in Wien; Vater: Chauffeur, Mutter: Dienstmädchen; die
Ehe der Eltern hielt nur ganz kurze Zeit; ich wuchs bei den Großeltern am
Land auf.
1969 bis 1972 Lehrling (ohne Lehrabschlußprüfung)
1972 bis 1974 Angestellter in der Privatwirtschaft
16. April 1974 bis 30. September 2012 Mitarbeiter der
Pensionsversicherungsanstalt (zuerst Amtsdiener, 1975 Sachbearbeiter, 1988
Rechtsabteilung). Seit 1. Oktober 2012 im Ruhestand.
September 1978 bis Juni 1979 Hauptschulkurs an der Maturaschule Roland,
Hauptschulabschluß-Prüfung im 2. Bezirk
1979 bis 1983 Abendgymnasium Henriettenplatz, Matura mit Auszeichnung
1983 bis 1988 Jusstudium, Sponsion
1988 bis 1996 Soziologiestudium, Sponsion
Seit 1999 lerne ich Ungarisch, seit 2009 auch Französisch (mit ungarischen
Lehrbüchern, weil sonst verlerne ich wieder die ungarische Sprache).
Seit 2003 schreibe ich für das rechtskonservative Wochenmagazin ZUR ZEIT,
meist historische Beiträge aus christkonservativer Sicht, ich arbeite dort
ehrenamtlich auch als Lektor.
Vier Bücher: "Ein Japaner zog Österreichs Grenze" (2005), "Ada Kaleh.
Tannu-Tuwa. Acre." (2010), "Horthy Miklós" (2011, Monographie über den
Flügeladjutanten Kaiser Franz Josephs und späteren ungarischen
Reichsverweser), "Palais des Beaux Arts? Normannen in der Karibik?" (2012).
Das war's.
Bitte lassen Sie mir gelegentlich die Jubiläums-Schulzeitung zukommen.
Alles Gute für Sie und Ihre wunderbare Schule wünscht Ihnen

Erich Körner 

24. September 2012

Sehr geehrter Dr. Roland!
Ihr Vater hat uns zur Hochzeit gratuliert und ich will seit geraumer Zeit eine Geschichte aus meinem Leben erzählen:
Ich habe nicht aufgehört zu lernen, bin Psychologin geworden, habe über 
Lernen im Alter dissertiert und nicht aufgehört zu lernen. Nach  40 Arbeitsjahren habe ich Umschau gehalten nach einem Pensionshobby und Japanologie inskribiert. Ich habe aber nicht nur die Hauptvorlesungen und Übungen sondern auch den Kurs für Hörer aller Fakultäten besucht. Der Hörsaal war voll zu Beginn des ersten Semesters, dann sind wir immer weniger geworden und nach vier Semestern und Ende des Kurses haben zwei die mündliche Prüfung gemacht und zwei sind noch als Zuhörer geblieben. Dann habe ich ein "Sehr gut" bekommen und der zweite Prüfling, ein Chinese, der Vorkenntnisse hatte und nicht mitgelernt hatte, wurde mit "Nichtgenügend" beurteilt.
Zu den beiden Zuhörerinnen, die gratuliert und bewundert haben, habe ich 
gesagt: " Wissen Sie, ich habe Lernen gelernt! Ich war eine Rolandschülerin". Da kam die Reaktion von einer der beiden: "Sie auch? Wann denn?...."
Und das wollte ich damals (1986) gerne erzählen. Ich habe es jetzt nachgeholt!
Liebe Grüße
Dr. F. P.
Obermagistratsrätin im Ruhestand. 

12. März 2012

Sehr geehrter Herr Dr. Roland!
Mit wirklichem Bedauern muss ich mich für heute
entschuldigen. Es ist mir leider nicht möglich zu kommen.
Ich danke Ihnen nicht nur für wunderbare Stunden
mit lateinischen Spuren in Wien, sondern auch
für die mehr als großzügige Bereitschaft, uns eine Sonderstunde zu schenken.
Der lateinische Inschriftenkurs war der schönste
Kurs, den ich je in meinem Leben besucht habe.
Mit besten Grüßen
M. K.

14. September 2011

Sehr geehrte Frau Prof. Urianek!
Sehr geehrtes Team Dr. Roland
Soieben halte ich mein Externistenzeugnis über die Teilprüfung in Deutsch mit der Note: gut in Händen.
Ich darf mich bei Ihnen vom Herzen bedanken, für die Annahme u den Lehrinhalt durch die Maturaschule Dr.
Roland .
Mit lieben Gruß u.
in vorzüglicher Hochachtung
J.W.

22. Juni 2011

Sehr geehrter Mag. Matthias Roland! 
Sehr geehrter Dr. Peter Roland!
Ich darf Ihnen mitteilen, dass das Lernen in Ihrer Institution ein Vergnügen darstellt.
Die Lehrkörper an Ihrer Schule sind äußerst kompetent und hilfsbereit.
Besonders erwähnen möchte ich Prof. Lorenz, welcher seinen Beruf geradezu lebt und mir das Fach Mathematik, welches wirklich nicht mein Stärkstes ist, deutlich näher gebracht hat.
Durch seine gerade, verständliche Art konnte ich den Gegenstand positiv abschließen.
Auch bei Fragen hatte Prof. Lorenz ein offenes Ohr und stets versucht Diese bis zum Verständnis zu beantworten.
Hiermit möchte ich mich beim gesamten Dr. Roland Team bedanken!
Mit freundlichen Grüßen 
G.M.

15. Juni 2011 - Dr. Michael Krüger

Lieber Herr Doktor Roland,

An meine Zeit beim „Roland“ in den Jahren 1973 bis 1976 denke ich besonders gerne zurück, insbesondere dann, wenn ich wieder einmal eine Zwischenbilanz über meinen beruflichen Werdegang ziehe.

Vor meinem Eintritt in die Roland-Schule galt ich als so genannter „Schulversager“, wie man gemeinhin zu Schülern sagt, denen zwar ein gewisses Talent, aber vor allem Faulheit und Desinteresse am Unterricht bescheinigt wird. Am ersten Schultag beim „Roland“ wurden wir vom damaligen Juniorchef Dr. Peter Roland willkommen geheißen. Gleich bei dieser Begegnung spürte ich als Schüler erst mal das Gefühl, von einer Person des Unterrichtswesens als Mensch geschätzt und als Schüler ernst genommen zu werden. Das Wesentlichste aber war, eine völlig neue Chance zu bekommen, die Matura als Eintrittskarte in die akademische Welt zu absolvieren. Diese Chance ließ ich mir nicht entgehen. Mit Prüfung zu Prüfung vor der Externistenkommission tastete ich mich zur „Hauptmatura“ vor, die ich schließlich im Juni 1976 auch bestand.

Nach nur weiteren vier Jahren war ich Doktor der Rechte, was wohl am besten belegt, dass die doch eher ungewöhnliche Schulform beim „Roland“, die in einem hohen Ausmaß ein freiwilliges Engagement voraussetzt, eine perfekte Vorbereitung für die Universität ist. Nach der Gerichtspraxis und der Konzipientenzeit in einer Rechtsanwaltskanzlei für Wirtschaftsrecht wurde ich 1985 als Rechtsanwalt eingetragen. Diesen Beruf übe ich bis heute in Wien mit größter Freude und auch mit Erfolg aus. Wirtschaftszeitschriften und internationale Rating-Agenturen für Rechtsanwälte bescheinigen mir, zu den besten Rechtsanwälten Österreichs in den Fachbereichen Recht der Medienunternehmen, Wettbewerbsrecht, Urheberrecht und E-Commerce-Recht zu zählen. Nicht schlecht für einen ehemaligen Schulversager, der vom in der Roland-Schule erfolgreich „reanimiert“ wurde.

Neben meiner anwaltlichen Tätigkeit bekleidete ich von 1994 bis 2002 ein Mandat als Abgeordneter zum Nationalrat. Über meine Zeit als Bundesminister für Justiz im Jahr 2000 spreche ich nicht so gerne, weil sie schon nach drei Wochen wieder Gesichte war. Aber das Leben besteht nicht nur aus Siegen. Gerade Niederlagen wie diese oder aber auch „nur“ in der Schule sind noch wichtigere Erfahrungen als stetige Erfolge. Wichtig ist nur, dass man aus diesen Erfahrungen die richtigen Konsequenzen zieht und sich nicht unterkriegen lässt. Ich weiß nicht, was aus mir geworden wäre, hätte es die Roland-Schule nicht gegeben. So gesehen bin ich froh und auch sehr dankbar, damals eine Chance für einen Neuanfang beim „Roland“ bekommen zu haben.

Michael Krüger

Dr. Michael Krüger Rechtsanwalt GmbH

Seilergasse 4/15
A-1010 Wien

www.ra-krueger.at 

Tel: +43 (0)1 966 81 76
Mobil: +43 (0)664 357 18 88
Fax: +43 (0)1 966 18 07 

Brief des Präsidenten des Europäischen Rats Herman Van Rompuy

Im Jahr 2010 schickte Dr. Peter Roland eine CD mit Text und Ton seiner lateinischen Europahymne an den Präsidenten des Europäischen Rates, Herman Van Rumpuy. Er bekam die folgende Antwort:

Decimo die ante Idus Februarias anni MMX

Herman Van Rompuy, praesidens Europae, salutat Dr. Roland.

Pro litteris tuis, quas Idibus Ianuariis accepi, tibi gratias ago. Magno cum studio hymnum Europae lingua Latina scriptum, legi. Mihi non est ingenium canendi, sed inceptum tuum mihi maxime placet. Spero consilia tua hymni Europae commendandi lingua Latina prospere eventura esse.

Vale!

Herman Van Rompuy

03. Februar 2011

Sehr geehrte Damen und Herren!
Sehr geehrter Herr Professor!

Mit großer Freude möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich im November den Dipl.-Ing. mit Auszeichnung bestanden habe.

Die Voraussetzung für das Studium war jedoch sehr gutes mathematisches und technisches Verständnis und dieses habe ich nur Ihnen zu verdanken. Durch Ihre hervorragenden Fähigkeiten als Mathematiker und Pädagoge haben Sie während der Maturazeit einen Funken entzündet und die Basis geschaffen, dass ich durchwegs überall im Studium bei der Lösung nicht trivialer Aufgaben glänzen konnte. Dafür bin ich zutiefst dankbar.

Ich verbleibe in guter Erinnerung an die schöne Maturazeit.

Mit freundlichen Grüßen,
H.O.

28. September 2010

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich habe heuer bei Ihnen den Mathematik Intensivkurs mit Herrn Mag. Lorenz besucht! Ich wollte Ihnen ein großes Lob aussprechen! Ebenfalls wollte ich mich bei Herrn Dr. Tiefenbach bedanken, der mir ebenfalls zu einer positiven Note in Mathematik verholfen hat!
Trotz anfänglicher Missverständnisse habe ich durch Ihre erbrachten Leistungen nun einen positiven Abschluss!

Danke für alles,

Mit freundlichen Grüßen

S.

22. September 2010

Ich möchte mich bei Euch nochmal ganz herzlich für das tolle Maturajahr Berufsreifeprüfung 2008/09 bedanken.
Für mich als Feuerwehrmann im Schichtdienst mit einer 48 Stunden Woche war es undenkbar nebenbei zu maturieren. Doch dank der Flexibilität der Roland Schule, der Motivation durch die richtigen Lehrer-und das wechseln zwischen Abend und Vormittagsklasse je nach Dienstbeginn-auch in der Mindestzeit von 2 Semestern kein Problem.

DANKE

Ich habe jedenfalls meinen Karrieresprung mit der BRP bereits getätigt und studiere auch berufsbegleitend.

Wir werden uns demnächst sehen, da mir der ECDL  im Kopf herumgeistert (und Ihr wie so oft das beste Preis-Leistungs Verhältnis habt )

LG aus Eichgraben wünscht M.

27. April 2010

Sehr geehrter Herr Dr. Roland!

Manchmal fahre ich nostalgisch durch die Westbahnstraße (Anm.: Alter Schulstandort) und denke mir, hier hast Du gesessen und hast gelernt. Jetzt hast Du es geschafft im 2. Bildungsweg Matura und das Studium der Medizin. Ich bin im nachhinein gesehen sehr dankbar, dass es Ihre Institution gibt. Ich war in meinem vorher ausgeübten Beruf sehr unglücklich und bin in der Medizin erfolgreiche Chirurgin in Deutschland. Mein besonderer Dank gilt Herrn Professor Lorenz, der mir damals die Mathematik verständlich gemacht und nahe gebracht hat. (Matura 1995)

Vielen Dank, Dr. med. univ. H.L.

21. Dezember 2009

Sehr geehrter Herr Mag. Roland!

Wir, C.S. und S.L. waren Schülerinnen in Ihrer Institution und haben es wirklich in nur 10 Monaten geschafft, die Berufsreifeprüfung erfolgreich abzuschließen.

Es ist uns ein großes Anliegen, Ihrem Lehrerteam Lob und Anerkennung auszusprechen.

Besonders danken möchten wir Herrn Prof. Lorenz, der uns mit seinem gut aufgebauten Unterrichtssystem und den hervorragenden Unterrichtsmaterialien Schritt für Schritt an unser Ziel, die Mathematikprüfung zu bestehen, herangeführt hat.

Mehr noch, mit seiner Geduld und seinem Einsatz hat er uns so gut vorbereitet, dass wir die Prüfung mit der Note "Sehr Gut" abschließen konnten.

Auch Frau Mag. Urianek, die den Deutschunterricht in angenehmer Weise und sehr kompetent gestaltet hat, ist maßgeblich an unserem Erfolg beteiligt.

In Englisch war es Frau Mag. Assam, die sich durch ihren motivierenden, beschwingten und zielgerichteten Unterricht auszeichnete.

Wir möchten uns herzlich bedanken und wünschen allen Fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

Mit freundlichen Grüßen,

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